Einstellungssache

Laufen sollte Spaß machen. Flexibilität ist gefragt.
Macht aus jedem Lauf das Beste, ob es gut "läuft" oder nicht. Auch wenn wir euch in Punkt 5 zur Regelmäßigkeit ermahnen, lasst bloß kein schlechtes Gewissen aufkommen, wenn es nicht klappt.
Auch Laufen unter Zeitdruck, nur weil es sein muss, macht weder Spaß noch bringt es viel; es wird vielmehr zum Stress. Zum Laufen gehört auch die Muße danach.

Es ist zwar sinnvoll, einen Trainingsplan bzw. eine Übersicht über das Training zu erstellen, ihr solltet aber nicht zum Sklaven eures Trainings werden. Wenn ihr euch schlapp fühlt oder wenn ein starkes Gewitter aufzieht, brecht euer Training lieber ab bzw. macht eine Gehpause. Unnötige Härte gegen sich selbst bringt nichts, denn die Trainingsreize werden vom Körper nicht positiv, sondern negativ aufgenommen. Eine routinierte Läuferin merkt ganz genau den Unterschied zwischen einem "schlechten Tag" und einer unangenehmen, weil harten Belastung an der Leistungsgrenze. Lauft nicht, weil euch noch ein paar Wochenkilometer für euern Trainingsplan fehlen.

Wenn ihr in euerm Training flexibel bleibt, verhindert ihr Dauerstress.